Master Elias Kirsche | Text & Sex |

Elias Kirsche - Autor - Philosoph - Performer

Text und Sex - Erotographie, Erotosophie und nacktes Sein

  • Elias Kirsche, TEXT & SEX

  • Hopper "Excursion into philosophy"

    Hopper "Excursion into philosophy"

  • Performance Biel Innenstadt, 2014

  • Soziale Konzepte und Performance: Zacek/Köppl "Drei Kreise"

  • Simon Ackermann - Serie Mon amour…

    Simon Ackermann - Serie Mon amour…

  • Simon Ackermann. Serie "Der Engel"

  • Der ewige Regen

    Aqua - von Marc Lüthi

  • Rathausbrücke Zürich, naked Performance in public space

    Wave 11´- Zürich Rathausbrücke

  • Elias Kirsche, Porträt gezeichnet von der Ehefrau Lisa 2017, Bleistift auf Papier

  • "Der nackte König", von Alina Kopytsa 2012, Aquarell auf Papier

Aktuell

Liebe Freunde der erotischen Kultur,

Am Donnerstag 21. Juni 2018 ab 19:30 Uhr finden die Abschlusspräsentationen der Bachelorthesen von Studierenden des Schweizerischen Literaturinstituts statt.
Auch ich lese an diesem Abend zwei Auszüge aus meinem Romanprojekt „SEXYLAND“.

„SEXYLAND“ ist eine pessimistische philosophische Dystopie. Es handelt um das Verschwinden der Erotik, der Weiblichkeit und der Verführung in der „innovativen“ feminokratischen Staat der Zukunft. Die Handlung setzt sich aus sich wechselnden Lebensberichten von zwei Hauptfiguren: Erfolgreichen Bordellbetreibers und Chefs der „Partei der freien Hedonisten“, und seines Enkels, eines Professors für erotische Kultur. Inspiriert von zwei Werken von Michel Houellebecq, der „Möglichkeit einer Insel“ und der „Plattform“, vermischen sich im Sexyland melancholisch-ironische Beobachtungen von beiden in der Liebe gescheiterten Lebenskünstler mit grausamen und satirischen (pseudo)wissenschaftlichen Passagen.
Uns erwartet die Landschaft einer sozialdarwinistischen Staatsmaschinerie, in der das Lustgeld zu einer neuen Religion und zu einem Staatsdogma aufsteigt, sowie ein spekulativer Krieg der Geschlechter um das neue Sexakapital. Ein Krieg, in dem das starke Geschlecht nur kapitulieren kann.

Ich lade Euch herzlich ein bei der Lesung dabei zu sein und würde mich freuen Euch vor Ort live zu begegnen.

Die Adresse lautet:
Rockhall IV  – Seevorstadt 99 / Faubourg du lac 99  – CH-2502 Biel/Bienne

Gerne könnt Ihr diese Einladung an eure Freunde, Bekannte und Kollegen weiterleiten.

Der Eintritt ist frei. Es gibt ein reichhaltiges Apero!

Einladung als PDF zum Download/Weiterleitung: Lesung_Sexyland-21062018

Texte

Ein Episodenroman

Zum Jubiläum des zehnjährigen Bestehens des Schweizerischen Literaturinstituts in Biel schreiben zehn Studierende exklusiv für die «Südostschweiz» eine 24-teilige Fortsetzungsgeschichte mit dem Titel «Die Alpen im Jahr 2216». Elias Kirsche präsentiert drei Fragmente aus seiner Dystopie „Sexyland“

Essays

Medienresonanz 2018

Gehöre zu 4 von 5 Randgruppen: Elias Kirsche hat am Literaturinstitut für einiges Kopfschütteln gesorgt: Mit schlechtem Deutsch, Nacktauftritten und einer losen Zunge.
(Bieler Tagblatt, von 19. Juni 2018) Hier als PDF zum Download:
Teil 1: Artikel_Bieler_Tagblatt_19062018
Teil 2: Artikel_Bieler_Tagblatt_2_19062018

Film „Liebe X“: Eine Collage verschiedener Facetten der Liebe  – Dokumentarfilm von Christoph Bareiss und Carolin Holzmeier 89 Minuten, trimell 2015


 

Elias`Profil

Elias Kirsche, Porträt gezeichnet von der Ehefrau Lisa 2017, Bleistift auf Papier

Lebenslauf (DE)

Elias Kirsche
Autor, Philosoph, Performer
Jahrgang 1982, jüdische Herkunft, geboren in der UdSSR
Lebte von 1998 bis 2010 in Deutschland
Lebt seit 2010 in der Schweiz

Mitglied von AdS (Autoren der Schweiz)

Akademische Laufbahn
2000-2003 Ausbildung als Grafiker und Web-Designer am Fritz Henßler Berufskolleg in Dortmund
2005-2013 Studium der Kulturwissenschaften, Kunstgeschichte und Philosophie, Magister an der Humboldt Universität Berlin
2008-2017 Fortbildungen in Wellness-Massage, Life-Coaching, Lebenskunst, Web-Design, Tantra, Creative Writing, Drehbuch…
2014-2018 BA Literarisches Schreiben und Kulturvermittlung am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel/Bienne, Hochschule der Künste Bern (HKB)

Tätigkeiten
2009-2010 Kommunikationszentrum „SchattenSpiel“ in Berlin
2011-2012 
Durchführung und Leitung von Projekten im Kulturbereich.
2012-2013 Betrieb von diversen Web-Seiten:
Seit 2013- Eros Consult
Seit 2015- SomArtiS
Seit 2016 – Interior & Art
Seit 2018 – Berührt.net

Künstlerische Laufbahn

Eigene Projekte
2010 Gesellschaftsspiel “Sexsuche bringt dich um!” und Video “Painting and Penetration” mit Alina Kopytsa für “Kunst oder Pornographie? Du entscheidest!”, Molekularstudio Berlin
2013 Performance “Wave 11`” mit Alina Kopytsa, Zürich Rathausbrücke
2014 Performance “Wave 11`” mit Alina Kopytsa, Biel Zentralplatz
2014-2015 Verfassen von Kurzgeschichten, Essays und Artikeln. Vorbereitung eines autofiktionalen Romans
2015- Vorbereitung des Projekts I Sell My Self !
2016 – „Sexyland“ – 3 Texte zur Ankündigung einer Dystopie.
– Hörspiel „Der Patient“
– Mitglied von AdS (Autoren der Schweiz)

Partizipation an anderen Projekten
2011 Performance “5 nackte Männer drehen sich um ihre eigene Achse” mit Thomas Zollinger, Appenzell
2013 Performance “Anordnung performativer Handlungen” mit Thomas Zollinger und Glynis Ackermann, Dachstock “Alte Krone” in Biel
– Performance “Nacktknäuel” mit Thomas Zollinger, Zürich Rathausbrücke
2014 Nackt-Performances “König ohne Kleider” innerhalb von “Stadtspaziergang mit Nacktakzenten”, Biel Bahnhofstrasse. Konzept und Leitung: Thomas Zollinger
– Teilnahme an Performance “Prozession der Nackten” innerhalb von “Stadtspaziergang mit Nacktakzenten”, Biel Altstadt.
– Teilnahme als Sex-Arbeiter an der sozialen Konzept-Performance 
”3 Kreise”. Konzept und Leitung Jörg Köppl und Peter Začek, für Le Mouvement in Biel Innenstadt Performance “Wave 11″ mit Glynis Ackermann innerhalb von “Naked Slow Walk” für “Zagreb, I love you Festival”, Trg. Petra Preradicova (Flower Square) in Zagreb
2015 Projektassistenz und Webdesign für Body and Freedom Festival, Naked Performance in Urban Space, Biel/Bienne
2016 Performances „Verzettelte Identitäten“ (Zürich ZHdK, Toni-Areal) und „Make Love, Not War!“ (Bern Dampfzentrale) für ACT Festival Zürich und Bern

 

 

Elias` Art & Foto

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Zitate

Friedrich Nietzsche.

Von der Keuschheit:

 Rate ich euch, eure Sinne zu töten? Ich rate euch zur Unschuld der Sinne!

Rate ich euch zur Keuschheit? Die Keuschheit ist bei Einigen eine Tugend, aber bei Vielen beinahe ein Laster. Diese enthalten sich wohl: aber die Hündin Sinnlichkeit blickt mit Neid aus Allem, was sie tun.

Und wie artig weiss die Hündin Sinnlichkeit um ein Stück Geist zu betteln, wenn ihr ein Stuck Fleisch versagt wird!

Und auch dieses Gleichniss gebe ich euch: nicht Wenige, die ihren Teufel austreiben wollten, fuhren dabei selber in die Säue.

Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser.

Von den Verächtern des Leibes:

Den Verächtern des Leibes will ich mein Wort sagen. Nicht umlernen und umlehren sollen sie mir, sondern nur ihrem eignen Leibe Lebewohl sagen – und also stumm werden.

Der Leib ist eine grosse Vernunft, eine Vielheit mit Einem Sinne, ein Krieg und ein Frieden, eine Heerde und ein Hirt.

»Ich« sagst du und bist stolz auf diess Wort. Aber das Grössere ist, woran du nicht glauben willst, – dein Leib und seine grosseVernunft: die sagt nicht Ich, aber thut Ich.

Es ist mehr Vernunft in deinem Leibe, als in deiner besten Weisheit. Und wer weiss denn, wozu dein Leib gerade deine beste Weisheit nöthig hat?

Von Kind und Ehe:

Du bist jung und wünschest dir Kind und Ehe. Aber ich frage dich: bist du ein Mensch, der ein Kind sich wünschen darf ?

Bist du der Siegreiche, der Selbstbezwinger, der Gebieter der Sinne, der Herr deiner Tugenden? Also frage ich dich.

Oder redet aus deinem Wunsche das Thier und die Nothdurft? Oder Vereinsamung? Oder Unfriede mit dir?

Ich will, dass dein Sieg und deine Freiheit sich nach einem Kinde sehne. Lebendige Denkmale sollst du bauen deinem Siege unddeiner Befreiung.

Über dich sollst du hinausbauen. Aber erst musst du mir selber gebaut sein, rechtwinklig an Leib und Seele.

Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe!

Einen höheren Leib sollst du schaffen, eine erste Bewegung, ein aus sich rollendes Rad, – einen Schaffenden sollst du schaffen.